| Aktivierung
von Ressourcen und Selbstheilungskräften mittels Kreativität
In der Arbeit mit
einer Gruppe wohnungsloser Frauen hat Beate
Blank eine Methode "entdeckt", die in einem spielerischen
Malprozess archetypische Signaturen entstehen ließen. Ihr Buch: Die
Meerjungfrau lernt fliegen,
beschreibt diesen Prozess. Sie hat eine Zusatzausbildung in Transpersonaler
Psychotherapie und entwickelte ein Konzept zur sozialtherapeutischen
Arbeit mit benachteiligten Frauen. Anschließend hat sie dieses Verfahren
im Diskurs der Transpersonalen Pädagogik an der Universität Tübingen
wissenschaftlich aufgearbeitet und mit der Jungianerin und Lehrtherapeutin,
Dr. Rosemarie Daniel,
reflektiert: Ziel ist die alltagsnahe Aktivierung von Ressourcen und Selbstheilungskräften. Dies geschieht mit Hilfe von Assoziation und Imagination von Farben, Formen und Bildern. Der Einsatz dieses Verfahrens ist nicht Teil einer kunsttherapeutischen Arbeit. Häufig dient diese spielerisch-kreative Art und Weise des Beisammenseins auch "nur" zur Entspannung, zum Abbau von Stress und Aggression und eröffnet neue Räume zur achtsamen und wertschätzenden Begegnung. Dieser Zugang zum kollektiven Unbewussten einer Gruppe, zu dem was verdrängt oder nicht erkannt wird und sich im Alltag häufig in Konflikten präsentiert, eröffnet überraschende Lösungen. Trotz Verschiedenartigkeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bildet sich ein gemeinsame Identität heraus. Im Erleben von neuen Kooperations- und Interaktionsmöglichkeiten können sich ungeahnte Perspektiven zur Bewältigung von Konflikten und zum Aufspüren von Ressourcen Einzelner, ganzer Gruppen und Organisationen ergeben. Das Malen ist mit keinerlei persönlichem Leistungs- oder Präsentationsdruck verbunden. Es zählt allein die Freude am Tun und das entstandene gemeinsame Gesamtkunstwerk. Lösungsorientierte Ansätze in der Gesprächsführung ergänzen diesen kreativen Prozess. Sie setzen dort an, wo die einzelne Person steht und helfen Ressourcen zu aktivieren, bewusst zu machen, sinnlich, körperlich und kognitiv wirksam werden zu lassen. Sie bieten sich an, um Erfahrungen zu vertiefen, zu speichern und auf die individuelle Situation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zuzuschneiden, so dass sie die gemachten Erfahrungen in den Alltag integrieren können. Für alle diejenigen, die sich nicht äußern oder vor anderen "offenbaren" möchten, gibt es die Möglichkeit der nonverbalen Integration ihrer Erfahrungen. Akzeptanz und Wertschätzung ist die Basis dieses offenen Raumes kreativer Kommunikation. Inhalte:
Zielgruppen: Fachpersonen sozialer Arbeit, von Personalentwicklung und Unternehmensberatung, die Impulse für neue Kommunikationsformen und Zugänge zu Kreativität suchen. (Maximale TeilnehmerInnenzahl 12) Dieser
Workshop wird sowohl für Frauengruppen
als auch für gemischt geschlechtliche
Gruppen angeboten. Anmeldung:
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